DIE STADT. VOM WERDEN UND VERGEHEN OSTKREUZ ARGENTUR DER FOTOGRAFEN

Die Stadt vom werden und vergehen Genau vier Monate nach der Finissage der Jubiläumsausstellung im C/O Berlin (20 Jahre Ostkreuz/ 10 Jahre C/O Berlin)  ist die „Die Stadt. Vom Werden und Vergehen“  nach München weitergezogen und vom 4. November 2010 bis zum 23. Januar 2011 im Kunstfoyer der Versicherungskammer Bayern in der Maximilianstraße 53 in München zu sehen. Ab 2011 reist sie mit dem Goethe-Institut um die Welt. Zu sehen sind rund 180 Aufnahmen in schwarz-weiß und Farbe.

OSTKREUZ wurde 1990 von sieben Fotografen in Berlin gegründet und gilt als eine der bedeutendsten Fotografenagenturen Deutschlands.

OSTKREUZ ist der Name eines Berliner Bahnhofes, der in seiner Form an eine Windrose erinnert, weil sich in ihm die Linien aller Himmelsrichtungen treffen.

Der Name bezeichnet aber auch einen Punkt, das Kreuz, von dem aus man in jede Richtung aufbrechen kann und wieder zurück kehren kann. Heute zählt die Agentur achtzehn Mitglieder.

Der jüngste ist Mitte zwanzig, die älteste Mitte sechzig.

Jeder von ihnen sieht mit anderen Augen auf die Welt, jeden interessiert etwas anderes an ihr, jeder bricht in eine eigene Richtung auf. Fast jeder von ihnen wurde mit nationalen oder internationalen Preisen ausgezeichnet. Ihre Arbeiten sind weltweit in zahlreichen Kunstsammlungen vertreten.

Die Fotografen arbeiten für renommierte Magazine, unter anderem für Newsweek, Stern, GEO oder New York Times Magazine.

Ursprung der Zivilisation, Schmelztiegel der Kulturen, Mentalitäten, Religionen und Ideen – die Stadt ist Ort der Sehnsucht nach Sicherheit, Freiheit und Wohlstand. Hier stößt aufeinander, was sich auf dem Land aus dem Weg gehen kann oder nie begegnet. Die Stadt befreit von den Fesseln der Herkunft und Familie, erzwingt und fördert enorme kulturelle und soziale Leistungen. Sie versammelt größte Armut und ist doch oft die einzige Chance, ihr zu entfliehen. In ihr gehört jeder einem bedeutsamen Ganzen an und ist gleichsam nur ihr unwichtiger, kleiner Bestandteil.

Die Ostkreuz Fotografen haben ihre Bilder vom urbanen Werden und Vergehen zusammengetragen

Die 18 Fotografen:

Sibylle Bergemann,
Jörg Brüggemann,
Espen Eichhöfer,
Annette Hauschild,
Harald Hauswald,
Pepa Hristová,
Andrej Krementschouk,
Ute Mahler,
Werner Mahler,
Dawin Meckel,
Thomas Meyer,
Julian Röder,
Frank Schinski,
Jordis Antonia Schlösser,
Anne Schönharting,
Linn Schröder,
Heinrich Völkel und
Maurice Weiss

der Agentur Ostkreuz haben sich auf die Suche nach der Essenz heutiger städtischer Realitäten begeben.

Aus 22 Städten:

Ordos (Inner Mongolia, China),
Dubai (United Arab Emirates),
Moscow /
Istanbul /
London,
Manila (Philippines),
Tokyo (Japan),
Berlin (Germany),
Shanghai (China),
Las Vegas (USA),
Detroit (USA),
Florence /
Liverpool /
Reykjavik /
Minsk, Pripyat /
Chernobyl (Ukraine),
Lagos (Nigeria),
Auroville (India),
Gaza City (Palestinian territories),
Berlin (Germany),
Ushuaia (Argentina),
De Haan /
Krakow /
New York /
Offenbach)

haben sie Bilder vom urbanen Werden und Vergehen zusammengetragen – ein bisher einmaliges fotografisches Langzeitprojekt zu diesem Thema.

Ein ganzer Film: „München – Geheimnisse einer Stadt“

Zu meiner großen Freude ist der gesamte Film  „München – Geheimnisse einer Stadt“ (DE 2000) zu sehen. Ein einmalig guter Film von Dominik Graf und  Michael Althen, ausgezeichnet mit dem Grimme-Preis. Im Jahr seiner Entstehung habe ich ihn eher zufällig im Kino gesehen und war fasziniert von all seinen Bildergeschichten. Autorenkino.

Der Film beginnt mit dem Blick des Kindes auf das ferne, große, unförmige Unbekannte, das sich aus lauter Namen und Formen zusammensetzt, die 111 ungekannte Versprechen bergen. Und es endet mit den toten Augen eines Blinden, dem außer der Erinnerung nichts mehr geblieben ist. Ein Essay über das Leben in Städten, ein Mosaik aus Geschichten, Sehnsüchten und Träumen und eine Liebeserklärung an München – und alle anderen Städte.

Hier ein kleiner Ausschnitt:

Quellen:http://cms.vkb.de/web/html/pk/ihre_vkb/kultur/kunst_foyer/vergangene_ausstellung/ostkreuz/index.html
http://ostkreuz.de

Like Be the first one who likes this post!

3 Kommentare zu “DIE STADT. VOM WERDEN UND VERGEHEN OSTKREUZ ARGENTUR DER FOTOGRAFEN

  1. Pingback: 25 Jahre Ostkreuz - uNTERWEGSiNsACHENkUNST

  2. Pingback: Andrej Krementschouk | Zone - Heimat Tschernobyl zu sehen in Mannheim vom 20.03. - 31.07.2011 | -unterwegsinsachenkunst

  3. Pingback: Dokumentation: Mein Leben - Die Fotografin Sibylle Bergemann | -unterwegsinsachenkunst

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: