La Biennale di Venezia – Giardini

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Es ist das erste Mal, dass ich auf der Biennale in Venedig stehe, in der Tasche ein zwei-Tages-Ticket für dreißig Euro. Ein erweiterndes Gefühl, ohnehin längst überfällig; hier auf der ältesten und bekanntesten internationalen Kunstausstellung zu sein und zudem so herrlich unvorbereitet. Giardini meine erste Station; inmitten der Länderpavillions, die ich nur von Fotos kenne. Neunundzwanzig Pavillions plus der Zentrale liegen vor mir. Künstler dessen Namen ich noch nie gehört habe.

Ein weites Feld. Ich starte“systematisch“ mit Spanien, Belgien, Niederlande über den Zentralen. Lasse mich treiben hin zu Ungarn, Finnland, USA, Norwegen, Venezuela. Russland und Schweiz sind wegen technischer Probleme geschlossen – schade, vielleicht ergibt sich morgen nochmals die Chance. Weiter mit Japan, Korea, Deutschland, Canada, Großbritanien, Frankreich, Slovakai und Tschechien, Australien, Uruguay, Israel, Brasilien, Österreich, Serbien, Ägypten, Padiglione Venezia, Polen, Rumänien und Ende mit Griechenland.

Lasse alles auf mich wirken – davorsitzend, inmitten stehend,  reflektiert, unreflektiert, spontan, hinterfragend, nachlesend, fotografierend, hineindenkend, kopfschüttelnd, schmunzelnd, fasziniert. Das ganze Spektrum aufsaugend. Dazwischen: viele Pausen, viel Wasser, Abkühlung im Schatten; davon gibts im Giardini genug. Gedanken sacken lassen. Immer wieder. Es gibt einige freie Wi-Fi Punkte, das ist äußerst angenehm, um dringenden Fragen nachzugehen oder ein paar Fotos von all den Impressionen hinaus zu senden.

Ich lerne langjährige Biennale Besucher kennen, die zwar nicht wissen, wer der diesjährige Kurator ist, bzw. mit was er bereits die Kunstwelt bereichert hat, dafür blicken sie erfahren auf viele Biennale Besuche zurück und erzählen mir, dass man mit dem regulären Ticket für 25 Euro auch an verschiedenen Tagen die Ausstellungsbereiche Arsenale und Giardini besuchen kann. Gut zu wissen denke ich mir, vielleicht für das nächste mal und mache ich auf zum Arsenale – mir bleibt noch eine gute Stunde für eine kurze Stippvisite.

 

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