Review: Apotheosis; der Tschechisch Slovakische Pavillon

Bienale_2015_apotheosis_unterwegsinsachenkunst

Ganz minimalistisch kommt er daher, der Tschechisch-Slovakische Pavillon auf der 56. Biennale. <Apotheosis> Ein Raum in weiß. Umklimatisiert, aufgeheizt von der Sonne, ohne Schnickschnack. Lediglich eine weiße eingezogene Gipskartonwand mit einem Zitat von Karl Marx: <Das Problem ist nicht, sich von seinen Illusionen zu befreien, das Problem ist sich von Situationen zu befreien, die Illusionen erfordern.> erwartet den Besucher.

Das Große Ganze folgt unausweichlich beim durchschreiten des Raumes. Ein monumentales schwarz-weiß Gemälde des tschechischen Künstlers Jiří David –  eine Hommage an Alfons Mucha  berühmten Zyklus <Das Slawische Epos>. Eingeengt zwischen zwei Wänden, die man gerade so durchschreiten kann und als Ganzes schwer greifbar. Lediglich eingeschränkt sichtbar durch einen Spiegel an der gegenüber liegenden Seite. Realistisch. Beeindruckend. Perfekt puristisch kuratiert, samt tiefer Botschaft. Mehr braucht es nicht. Großartig.

Like Be the first one who likes this post!

0 Kommentare zu “Review: Apotheosis; der Tschechisch Slovakische Pavillon

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: