Weißer Lotus – Ein interkulturelles Ritual

 

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Was nicht alles zur Kunst erkoren wird! Es ist das vierte Projekt des diesjährigen Programms „Kunst im öffentlichen Raum“ unter dem Thema „München 2015: Eine Standortbestimmung“ – „weißer Lotus – ein unterkulturelles Ritual“ der koreanischen Künstlerin Hyon Soo Kim.

Auf der Grünfläche Im Marienhof in München steht sie –  eine große weiße metallernde Lotusblüte, fein umgeben von einem Blumenkranz.

Die Lotusblüte spielt seit Jahrtausenden eine zentrale Rolle in der Gedankenwelt vieler Kulturen und Religionen. Neben den zahlreichen Symboliken wird die geöffnete Lotusblüte unter anderem als ein Sinnbild der kosmischen Harmonie oder als symbolisches Zeichen für Frieden und Toleranz und als Meditationszeichen wahrgenommen. An fünf Tagen lädt die Künstlerin dort zu einem „interkulturellen Ritual“ der 108 Verbeugungen. Das Ritual bezieht sich auf die 108 Leidenschaften und Qualen der buddhistischen Lehre. An der Performance können alle Interessierten teilnehmen.

Achja, wen es interessiert:

hier die Auflistung der Performance-Termine: „108 Verbeugungen vor der Lotusblütenskulptur” (jeweils ca. 30 Minuten)
Dienstag, 23. Juni,19 Uhr; Sonntag, 28. Juni, 17:30 Uhr; Dienstag, 14. Juli, 12 Uhr
Samstag, 15. August, 12 Uhr anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung Koreas
Sonntag, 13. September, 17 Uhr.

Bei schlechtem Wetter wird die Performance auf den jeweils nächsten Tag verschoben.

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