Schönheit und Vergänglichkeit

Eine Sonderausstellung im Museum Essl in Klosterneuburg b. Wien

Welch‘ verheißungsvoller, fast schon philosophischer Ausstellungstitel. Die Sonderausstellung Schönheit und Vergänglichkeit ist noch bis 22. Januar 2012 im Mueum Essl in Klosterneuburg b. Wien zu sehen.

Die Ausstellung beschäftigt sich mit der grundlegenden Frage zum ästhetischen Kunstbegriff der Schönheit. Sie möchte das Empfinden anregen, um die eigenen Vorstellungen zu hinterfragen und sich kontemplativ mit den Inhalten zu beschäftigen. Kurzum:

Was ist schön? Und wie vergänglich ist die Schönheit?

Ein Meister der Vergänglichkeit ist Daniel Spoerri – zwei seiner Fallenbilder gabs am Tag zuvor im Mumok zu sehen (s. Foto u.). Reale Tischszenen, die nach dem Verzehr festgeleihmt und somit in Ihrer geordneten bzw. ungeordneten Platzierung konserviert werden – ein Anblick den man im Alltag kennt, aber nie lange aufrecht erhält. Objekte, die wie in einer Falle festgehalten sind. 1968 eröffnete Spoerri das Restaurant Spoerri in Düsseldorf, das er bis 1972 führte. Ein Eat-Art-Restaurant, Aktionen auch mit anderen namhafter Künstler wie Dieter Roth oder Josef Beys, aber auch ganz normalen Interessierten  waren an der Tagesordnung. Die Gäste konnten nach einem Abend sich die festgehaltenenn Werke für ca DM 100 erwerben – im Vergleich zum heutigen Wert ein wahres Schnäppchen.

2 Kommentare zu “Schönheit und Vergänglichkeit

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