Kunsttunnel

Rückblickend vorausschauend

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Das Jahr 2016 war ein sehr turbulentes. Aufwühlendes.

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende. Es ist die Zeit der Rückblicke, wie in jenen zuvor. Dieses Jahr war ein sehr turbulentes. Aufwühlendes. Schlagworte, die sofort Assoziationen wecken. Und dieses Magazin, hat genau das, so wunderbar auf dem aktuellen Cover platziert. Es hat sich einiges bewegt, auf vielen Ebenen. Der Brexit in UK, der Putsch in der Türkei, die US-Wahlen, das Attentat, der Terror und der Tod sehr vieler Kunstgrößen. So wie David Bowie, der schon zu Lebzeiten große Kunst-Ausstellungshäuser in London, Berlin und andernorts bespielte. Oder Zaha Hadid, eine großartige Frau. Eine Architektin, die ganz oben mitgespielt hat und deren Skisprungschanze ich immer auf dem Weg durch Österreich von weitem bewundere. Auch Reiner Ruthenbeck ist gegangen, kürzlich erst. Seine Objektkunst berührte mich tief, vor gut zwei Jahren. Erneut heuer im Spätsommer und in einem ganz anderem Kontext. Bekannt wurde er in den 60er Jahren als Fotograf, der die Aktionen der Fluxuskünstlern, Beuys und der ZERO-Gruppe ablichtete.

Ja, auf vielen Ebenen hat sich etwas bewegt in diesem Jahr. Und die Kunst bewegt sich mit. Inwiefern, ein paar Ansichten von all dem drumherum, da draußen auf den Kunstbühnen – das gibts in diesem Interview zu hören.

Und jedem Rückblick wohnt ein Ausblick inne.

Was bringt das neue Jahr? Eine immerwährende Frage. Wer weiß das schon. Überhaupt sind es Fragen, die oft, so schön stehenbleiben können. Einfach nur dastehen, erinnern oder zum nachdenken anregen, ohne immer eine Antwort geben zu müssen. Ein paar Anregende gibt es hier nachzulesen vom Künstlerduo Fischli & Weiss – gerade zum Jahreswechsel immer wieder sehr aktuell.

In diesem Sinne: wünsche ich euch ein friedliches, spannendes, ereignisreiches und vor allem hoffnungsvolles neues Jahr. Danke für dieses, fürs Lesen, Anregen und Fragenstellen. Kommt gut hinein, ins 2017.

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3 Kommentare zu “Rückblickend vorausschauend

  1. liest sich, als wärest du kurz zuvor bei mir auf dem blog gewesen, vermute ich, weil meine beiden verwendeten begriffe „turbulent und aufwühlend“ hier gleich zu beginn auftauchen im text. für mich weniger schlagworte, vielmehr erfahrenes. welche assoziationen wecken sie denn bei dir, diese beiden worte?
    schönes neues jahr übrigens.

    • Liebe Wolkenbeobachterin, turbulent und aufwühlend – ja, wirklich so wunderbar treffend für das 2016. Für mich ein Jahr, prall gefüllt mit Endlichkeit, Unsicherheit, dafür viel Platz für Neues. Die Vergänglichkeit, ohnehin eines meiner Themen, an denen ich mich nur allzugern abarbeite. Auf ein Neues! Sei herzlich gegrüßt, Daniela

  2. Pingback: zWANZIGsIEBZEHN - uNTERWEGSiNsACHENkUNST

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