Franz Gertsch. Geheimnis Natur

Während zuhause in München am Samstag der Februar-Föhn mit 19 Grad herrschte und in die Biergärten lockte, spazierte ich samt meiner Familie bei 100 Prozentigem Regenwetter in Baden-Baden im Museum Frieder Burda herum. Franz Gertsch lockte mit einer großartigen Einzelschau. Die Fahrt dahin steckte zwar trotz Zwischenstopp bei Freunden noch deutlich in den Knochen, doch der Lohn waren 31 monumentale Werke des Schweizer Künstlers. Kuratiert von Götz Adrian in enger Zusammenarbeit mit  Franz Gertsch selbst. Zudem gab es passend zur Ausstellung einen gut konzipierten Audioguide mit einer Fülle von Hintergrundinformationen. Gertsch zählt zu den bedeutendsten fotorealistischen Künstlern der Gegenwart. Die Leinwand und der Holzschnitt sind sein Metier. Die Ausstellung war nicht chronologisch geordnet, sondern nach Themengebieten. Gezeigt wurde ein frühes Selbstporträt, sein fotorealistisches Frühwerk aus den 1970ern,  bis hin zu neuen Arbeiten, die erstmalig in Deutschland präsentiert wurden. Alles in Allem einzigartig kuratiert; denn bei Bildgrößen von 2 x 3 Metern und mehr, ist jedes Bild für sich ein wahrer „Hingucker“; umso schwerer jedes Einzelne von ihnen in Szene zu setzen und zusammen wirken zu lassen. Hier ist es gelungen. Zweifelsohne, eine Ausstellung, die noch lange nachhallt.

 

 

Leider war fotografieren innerhalb der Ausstellung untersagt, dafür zeigt dieser Film einen kleinen Einblick:

1 Kommentar zu “Franz Gertsch. Geheimnis Natur

  1. Beeindruckend! Vor allem die Größe der Kunstgemälde!
    Da fühlt man sich bestimmt sehr klein und unbedeutend, wenn man davor steht, oder? ;)

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