Diplom Ausstellung 2019 Akademie der bildenden Künste München

Das sind die neuen Ausstellungen im Februar

Kaum hat das Jahr begonnen, steckt man schon wieder im Februar und der hat Einiges zu bieten. So lockt die Diplomausstellung gleich in der ersten Monatswoche in die Akademie die bildenden Künste. Die POPUPAKADEMIE in der alten Akademie steht im Zeichen ihrer kreativen Zwischennutzungskonzepte und die Pinakothek der Moderne glänzt Ende des Monats mit einer neuen App. Das und vieles mehr gibt es in den kommenden Wochen in München zu sehen. Also höchste Zeit für unsere Empfehlungen rund um die Kunst für den Monat Februar:

PACE IS THE PLACE

Die künstlerische Wahrnehmung von Raum und Architektur ist Thema der aktuellen Einzelausstellung von Michael Sailstorfer im BNKR.

  • Ausstellung: /SPACE IS THE PLACE
  • Ausstellungsdauer: 01.02. – 12.04.2019
  • Ausstellungsort: BNKR current reflections on art and architecture, Ungererstraße 158, 80805 München.
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Reflex Bauhaus 40 Objects – 5 Conversations

Die Neue Sammlung zeigt anlässlich des 100-jährigen Geburtstags des Bauhauses eine Ausstellung, die die gegenwärtige Bedeutung der Reformschule bespricht und auf die eigene historische Verbundenheit mit dem Bauhaus hinweist. Erstmals werden historische Objekte aus dem eigenen Bestand in München gezeigt.
In Kooperation mit dem Künstler Tilo Schulz entsteht eine Rauminstallation, die 40 historische Objekte und fünf zeitgenössische Rezeptionen miteinander verschränkt. Die Künstlerinnen und Künstler – die Designerin Ayzit Bostan, die Lyrikerin Barbara Köhler, die Architektin Anupama Kundoo, der Komponist Junya Oikawa und die Künstlerin Sofie Thorsen – sind eingeladen, eine eigenständige Arbeit durch den Dialog mit je einem Bauhaus-Objekt zu entwickeln.

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Samurai: Pracht des japanischen Rittertums

Über Jahrhunderte prägten die Samurai die Geschichte Japans – nicht nur als Krieger, sondern auch als politische Elite. Ihr Mythos erzählt von Tapferkeit und Disziplin, von Loyalität und nobler Selbstaufopferung – aber auch von Verrat, Intrigen und erbarmungsloser Gewalt. Ihre mit höchster Handwerkskunst aus edlen Metallen und kostbaren Stoffen hergestellten Rüstungen waren nicht nur wirkungsvolle Schutzpanzer, sondern auch imposante Statussymbole.

LE COLOMBES

Inspiriert von der „Samurai“-Ausstellung laden die FÜNF HÖFE ihre Besucher ein, verschiedenste Facetten der Kunst, Kultur und Lebensart Japans zwischen Tradition und Moderne zu entdecken. Bis Ende Juni werden in den Passagen und Höfen des CityQuartiers diverse Installationen und Events rund um das Thema Japan stattfinden.

Den Auftakt geben „Le Colombes“ des Künstlers Michael Pendry. Ein ca. 50 Meter langer Schwarm weißer Origami Papiertauben die durch die Hängenden Gärten gezogen sind. Pendry beeindruckte bereits 2014 in der Heilig Geist Kirche mit diesem Werk.

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RAGE, RAGE AGAINST THE DYING OF THE LIGHT

In drei unterschiedlichen Videoarbeiten „ELEPHANT I“, „TERRIBLY HAPPY“ und „HELLOGOODBYE“ (Work in Progress) jenen Momenten, die das Vergessene oder Verdrängte bewusst werden lassen. Arbeiten über Raum und Zeit, die den Besucher*innen die Möglichkeit geben sollen, die eigene Existenz zu reflektieren.

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Diplomausstellung

Feierliche Diplomverleihung von Prof. Dieter Rehm, Präsident der Akademie und anschließende Ausstellungseröffnung mit einem Grußwort von Gabi Blum, Künstlerin und Kuratorin

Mehmet & Kazim | Jules Barron | Naama Bergman | Claudio Matthias Bertolini | Senem Denli | Andreana Dobreva | Jaime Gajardo | Charlotte Giacobbi | Jan Hashagen | Bianca Patricia Isensee | Rupert Jörg | Asbjörn Jungnik | Ryohei Kan | Maximilian Kehl | Miriam Kollmar | Josef Köstlbacher | Jie Li | Kalas Liebfried | Marius Menkel | Frank Moll | Niuheshu | Henriette Olbertz – Weinfurter | Bianca Patricia | Jan Rybnicek | Sebastian Schönfeld | Marco Stanke | Jie Sun | Sandra Tröger | Jangwoo You | Esther Zahel

  • Eröffnung: Diplomausstellung, Di | 05.02.2019 | 19:00 Uhr
  • Dauer: Mi | 06.02.2019 So | 10.02.2019
  • Öffnungszeiten: täglich 14:00 – 20:00 Uhr
  • Ort: Altbau der Akademie
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Prints by Kiki Smith: Touch

Anlass der Ausstellung ist eine Schenkung der New Yorker Künstlerin Kiki Smith. Die Künstlerin hat ihr ediertes druckgraphisches Lebenswerk – Hunderte von Einzelblättern, Portfolios sowie illustrierte Bücher, die seit Mitte der achtziger Jahre bis heute entstanden – der Graphischen Sammlung zukommen lassen. Das breit gefächerte Werk der Künstlerin befasst sich mit dem menschlichen Körper, der Tier- und Pflanzenwelt sowie mit Naturphänomenen und Märchen, wobei sie die Identität der Frau, die Unschuld der Kindheit oder das Verhältnis zwischen Mann und Frau hinterfragt.

  • Ausstellung: Prints by Kiki Smith: Touch
  • Ausstellungsdauer: 14.02.2019 ‐ 26.05.2019
  • Ausstellungsort: Pinakothek der Moderne, Barer Straße 40, 80333 München
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Karen Pontoppidan: The One Woman Group Exhibition

Die Ausstellung zeigt über 100 Arbeiten Karen Pontoppidans aus den vergangenen 20 Jahren. Aufgrund der Vielfalt und teils widersprüchlichen Ästhetik scheint es, als seien die ausgestellten Objekte das Werk zahlreicher Autor*innen. Der Titel »The One Woman Group Exhibition« setzt genau hier an, konterkariert und unterwandert Publikumserwartung, Künstlerbilder und Werkkonzeptionen. Jedes Kapitel der Ausstellung entspricht einer Schaffensphase Pontoppidans und ist daher scheinbar unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten zugeordnet. Tatsächlich aber entfaltet sich vor unseren Augen ein konsequentes und in sich logisches Œuvre.

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FORUM 048: Anna Katharina Zeitler – If you can dream it, you can do it

Anna Katharina Zeitlers Bildzyklus „If you can dream it, you can do it“ nimmt eine Lebenssituation zum Ausgangspunkt, die geprägt ist vom ständigen Unterwegssein und der Sehnsucht, endlich irgendwo anzukommen. Die Fotografien oszillieren zwischen Rastlosigkeit, Ruhelosigkeit und Heimweh. In geheimnisvollen Schlagbildern entführt Anna Katharina Zeitler den Betrachter auf eine poetischen Bilderreise voller Sinnlichkeit, Intimität, Melancholie und Magie, bei der Autobiographisches und Fiktionales ineinanderfließen.

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Die neue Heimat (1950-1986)

Die „Neue Heimat” war der größte und wichtigste nicht-staatliche Wohnungsbaukonzern im Europa der Nachkriegszeit. In einem Zeitraum von über dreißig Jahren hat sie mehr als 400.000 Wohnungen und seit den sechziger Jahren auch zahlreiche Kommunal- und Gewerbebauten in Deutschland geplant und umgesetzt. Viele wichtige Architekten der Nachkriegszeit waren für die Neue Heimat tätig und haben an deren Konzepten und Bauten maßgeblich mitgewirkt. Der skandalträchtige Zusammenbruch der Neuen Heimat Anfang der achtziger Jahre wirkte wie ein Schock auf die westdeutsche Bevölkerung und markierte das Ende einer Epoche. Vor dem Hintergrund der aktuellen Wohnungskrise und Diskussionen über die Nachverdichtung in vielen Großstädten scheint nun der Zeitpunkt gekommen, um die Neue Heimat einer erstmaligen und tiefgreifenden Untersuchung zu unterziehen. Die Ausstellung lenkt die Perspektive auf die Protagonisten der Neuen Heimat, einschließlich der rund 700 Architekten und Stadtplaner, und deren Einfluss auf die Entwicklungen im Wohnungs- und Städtebau. Anhand ausgewählter Bauten, Projekte und Stadtplanungskonzepte dokumentiert die Ausstellung mittels Planmaterialen, Fotografien, Modellen und Schriftstücken die Geschichte und aktuelle Bedeutung der Neuen Heimat.

  • Ausstellung: Die neue Heimat (1950-1986)
  • Ausstellungsdauer: 28.02.2019 – 19.06.2019
  • Ausstellungsort: Pinakothek der Moderne, Barer Straße 40, 80333 München

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