Fragile Fragile unterwegs in sachen Kunst

Der April in Sachen Kunst

Social Distancing, Shutdown, Quarantäne! Mit galoppierender Geschwindigkeit hat das Virus COVID-19 die Welt im Griff. Die aktuellen Zahlen sind schockierend. Was im letzen Monat noch weit entfernt schien, ist nun mitten unter uns.

Wie fragil plötzlich alles ist.

Seit dem 16. März 2020 haben die Kultureinrichtungen geschlossen. Das betrifft Museen, Theater, Opernhäuser und auch Kinos.

Es folgte eine rasche Verlagerung des Kulturangebots auf die digitalen Kanäle. Die Not beschleunigt die Umsetzung und bringt eine Menge kreative Projekte hervor: virtuelle Ausstellungen, Podcasts, Wohnzimmerkonzerte. Deshalb gibt es diesen Monat das erste Mal ausschließlich unsere digitale Tipps in Sachen Kunst für den April:

Kultur muss honoriert werden

Onlinekonzerte, virtuelle Ausstellungen und Lesungen schön und gut, doch wieviel umsonst hält ein Kulturschaffender aus, wenn die laufenden Kosten beglichen werden müssen. Es gibt Hilfeaktionen, wie die der Orchesterstiftung, Crowdfounding Kampagnen für vom Shutdown betroffene Kreativschaffende, es geht auch direkt oder einfach nur eine Stimme für diese Petition, die in dieser Zeit weiterhelfen kann.

#tussenkunstquarantaine

Unter dem Hashtag #tussenkunstquarantaine gibt es auf Instagram ein unterhaltsames Bilderrauschen von lebendigen Kunstwerk-Doubeln.

Piano Hour – Klaviersalon in Zeiten von Corona

Seit 25.3. gibt es im hier um 18:30 täglich ein live Konzert.

Digitale Kunsthalle

Zugegeben, von der Auswahl her sie ist noch ausbaufähig, die Digitale Kunsthalle, doch es gibt sie bereits. Unter ZDF Kultur ist sie zu aufzufinden.

Ausstellungen kann man hier virtuell in besuchen. Durch Navigationspfeile und mittels einer Maus kann man sich durch die Räume bewegen, einzelne Werke aufrufen und über Informationstexte, Filme oder Audiospuren mehr zu den Objekten erfahren.

Digitale Ausstellungseröffnung

Wenn ein Museum aufgrund des Corona Virus geschlossen bleiben muss, warum nicht auch eine Ausstellungseröffnung digital veranstalten. Das Lenbachhaus in München tat heute genau das, indem es die Ausstellung „Sheela Gowda. It.. Matters“ virtuell eröffnete.

Stuckathome: Philosophisches Foyer

Das PHILOSOPHISCHE FOYER der Villa Stuck bietet seit gut einem Jahr alle zwei Monate die Gelegenheit zum philosophischen Gespräch. Im Rahmen von Friday Late findet eine von dem Philosophen Paulus Kaufmann moderierte Diskussion über philosophische Themen statt. 

Am Freitag, 3. April geht die Runde Online, via Zoom. Diesmal steht das Thema Luxus zur Diskussion.

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