Sommergalerie Eat Art

Kunst, die durch den Magen geht

Sommergalerie Eat Art Donnerstags ist immer Zeit für meine Empfehlungen rund um die Kunst für die kommenden Tage. Diesmal dreht sich eine Menge um Koch – Kunst.

⇒ gleich heute, Eine Food-Performance:
  • „Eat Art“  – eine Geschwisterkunst in der phantastischen Sommergalerie von Anne Uhrlandt im Wurzelkeller | Säulenhalle am Bora Beach in München.  Um 18.30 Uhr geht die Food-Performance mit Frauke Schäfer los. Die Bilder von Simon James werden kulinarisch interpretiert. Und das Beste: danach darf gegessen werden. Oh; ich freue mich so darauf.
⇒ Fallenbilder
  • einer der bekanntesten Vertreter der Eat Art, ist wohl der Künstler Daniel Spoerri.  Jedesmal bin ich hoch erfreut, wenn ich eins seiner Fallenbilder* in einer Ausstellung entdecke.  Stundenlang könnte ich  vor diesen obskuren Stillleben vergangener Zeiten verbringen, die soviel mehr, als das bloße Dasein verraten.
⇒ eigene Tischgeschichten Schreiben
  • In Anlehnung daran, würde ich nur allzu gerne eigene Tischgeschichten festhalten. Eine Art Hommage, der Zeit entsprechend in virtueller, visueller Form. Ansätze gab es schon einige. Mehrfach diskutiert an vollen Tischen. Ausgereift sind sie alle noch nicht. Vielleicht habt ihr ja Ideen zur Umsetzung. Immer her damit. Würd‘ mich freuen.
⇒ Andere Süppchen kochen
  • Bis dahin koche ich mein Süppchen weiter und lasse mich inspirieren von Rezepten aus diesem Buch*. Eine Empfehlung einer Freundin. Farblich durchkomponierte Aromen, von Zweien,  die ganz weit oben mitspielen. Leider gibt es das Buch schon lange Zeit nur noch gebraucht auf dem Markt.
  • Ein anderes  Kochbuch*, dass ich gerne aufschlage, ist vom Studio Olafur Eliasson. In seiner Kunst macht Eliasson physikalische Phänomene mitunter physisch erlebbar. Das schaffen nur wenige. Immer wieder bin ich tief beeindruckt, was er mit seinem Team so alles auf die Beine stellt  – im Großen wie im Kleinen.
  • Und auch dieses Buch schätze ich sehr. Keine klassische Rezeptsammlung. Eher ein kreatives Sammelsurium diverser Künstler, mit allem was der Kunstbegriff zum Thema Rezepte bereit hält.
⇒ Zum Schluss noch eine Ausstellungsempfehlung,
  • die im Rahmen des Kunstwochenendes OPEN ART am 8. September eröffnet wird: „Metamorphosen„. Die neuen Arbeiten der Fotografin Herlinde Koelbl werden noch bis zum 20. Oktober gezeigt. Koelbl selbst, beschreibt ihre hier ausgestellten Arbeiten so schön, dass ich sie euch nicht vorenthalten möchte:
    Die verschiedenen Ebenen von Realität, Transformation und Metamorphose, lassen eine neue Schönheit und eine veränderte Wahrnehmung entstehen. Eigene Geschichten entfalten sich durch die sichtbare Vergänglichkeit, ein Schwebezustand entsteht. Eine Art visuelle Archäologie, die sich überlagert oder auch kollidiert mit den Bildern oder Vorstellungen, die wir zu kennen glauben. Gegenwart und Vergangenheit fließen ineinander

Kommt gut durch die nächsten Tage.

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