Unterwegs in Sachen Kunst 2020

Willkommen: 2020

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Ein gesundes, inspiratives, friedliches, kunstbegeistertes und gutes zweitausendzwanzig wünsche ich Euch!

Welch‘ ein Anfang für das neue Jahr – 2020 fühlt sich gut an; der erste Kunstausflugsgruß an Euch, kommt aus dem Haus der Kunst in München, denn hier gibt es sogar an 363 Tagen im Jahr Kunst zu bestaunen.

Das neue Kunstjahr hält einiges bereit. Neben großartigen Aktionen, wie die Verhüllung des Arc de Triomphe in Paris, werfen auch andere Kunstschauen ihre Schatten voraus. Surrealen Welten der „Fantastischen Frauen“ in der Schirn in Frankfurt beispielsweise, Katharina Grosse im Hamburger Bahnhof in Berlin oder ISA GENZKEN im Kunstmuseum in Basel. Natürlich kommt auch 2020 wieder Kunst ins Kino und wer wissen möchte, wohin die Trends der Kunst gehen, sollte die Kunstmessen nicht versäumen. Doch bevor ich weit in das Jahr voraussblicke, kommen erst einmal die Favoriten in Sachen Kunst für die kommenden Tage in München:

DER ÖFFENTLICHKEIT — VON DEN FREUNDEN HAUS DER KUNST: Theaster Gates. Black Chapel

Blick ins Foyer Haus der Kunst/ Theaster Gates. Black Chapel / Foto: Daniela Schnitzer

Der US-amerikanische Künstler Theaster Gates (*1973) schlägt mit seinem Werk eine Brücke zwischen Kunst und Leben. Er fasziniert mit spannungsgeladenen Raumkonstellationen, mit denen er das Beziehungsgeflecht zwischen der stereotypen Repräsentation Schwarzer Kultur und den dahinter liegenden Machtstrukturen sichtbar macht. Unter Einbezug einer vielgestaltigen Praxis, die Skulptur, Installation, Film, Performance, Improvisation, musikalische Komposition und Aktionen im urbanen Raum einschließt, verwandelt Theaster Gates Räume in Orte der künstlerischen Intervention, und damit in potentielle Plattformen für politischen, kulturellen und sozialen Wandel.

Was: Theaster Gates – Black Chapel 
Wann: bis 19.07.2020 (Eintritt frei)
Wo: Haus der Kunst, Prinzregentenstr. 1, München 

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Markus Lüpertz. Über die Kunst zum Bild

Blick in die Ausstellung Markus Lüpertz im Haus der Kunst/ Foto: Daniela Schnitzer

Ebenfalls im Haus der Kunst läuft eine Ausstellung über das Werk von Markus Lüpertz. Zugegeben seine Kunst hat mich nie großartig interessiert, doch seit dieser Schau muss ich meine Meinung revidieren. Der umfassende Audioguide ist im Eintrittspreis inbegriffen und diesen gibt es ebenfalls auf Soundcloud zu hören.

Was: Markus Lüpertz
Wann: bis 26.01.2020
Wo: Haus der Kunst, Prinzregentenstr. 1, München 

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Albrecht Schnider – Was bleibt

Längst werden seine Werke in Galerien international gehandelt. Museen widmen ihm Einzelausstellungen. So könnte es weitergehen: Erfolg, Wohlstand und ein beneidenswertes Künstlerleben. Doch Albrecht Schnider möchte sich dem Tempo des Kunstmarkts nicht unterordnen. Die Produktion seiner großformatigen erfolgreichen Acrylgemälde reduziert er und beginnt eine neue Schaffensphase: Den Kern seiner Malerei sucht er zu ergründen, das Absolute im gestalterischen Gestus, das Wahrhaftige – oder wie auch immer man es nennen mag. 

Der neue Film von Rita Ziegler läuft ab 16. Januar in ausgewählten Kinos.

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The outcome of the pattern 1 & 2

Lothringer13 Kurator Jörg Koopmann verabschiedet sich mit einer letzten Ausstellung, die am 12.12. mit einer einmaligen Performance von Oona Doherty und Luca Truffarelli startete und als Video in der Ausstellung zu sehen ist. Titel der zweigeschossigen Ausstellung: The outcome of the pattern 1&2, wofür er selbst den Teil 1_ongoing in der Halle entwarf und die Dänische Kuratorin Lene Harbo Pedersen den Teil 2_altering im Nest konzipierte.

Was: The outcome of the pattern 1 & 2
Wann: bis 26.01.2020
Wo: Lothringer13 Halle, Lothringer Str. 13, 81667 München.

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Erika Mann. Kabarettistin – Kriegsreporterin – Politische Rednerin

Blick in die Ausstellung Erika Mann. Kabarettistin – Kriegsreporterin – Politische Rednerin in der Monacensia im Hildebrandhaus/ Foto: Daniela Schnitzer

Einen einmaligen Einblick in das Leben und Werk von Erika Mann (1905-1969) bietet die Ausstellung „Erika Mann. Kabarettistin – Kriegsreporterin – Politische Rednerin“ . Präsentiert werden biografische Dokumente, Briefe, Manuskripte, Fotografien sowie Filmaufnahmen und Originaltöne einer bis an ihr Lebensende kämpferischen Frau, die für die Geschichte des 20. Jahrhunderts fesselnd und repräsentativ und für die Gegenwart höchst aktuell ist. Der überwiegende Teil der gezeigten Exponate entstammt dem umfangreichen literarischen Nachlass von Erika Mann, der in der Monacensia im Hildebrandhaus aufbewahrt wird.

Was: Erika Mann. Kabarettistin – Kriegsreporterin – Politische Rednerin
Wann: bis 30.06.2020
Wo: Monacensia im Hildebrandhaus

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