Auf den Spuren des Walk of Modern Art in Salzburg

the way of modern art salzburg
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„Das sagt mir gar nichts“ – so startete gestern  mein Walk of Modern Art in Salzburg in der Stadtinformation von Salzburg. Nach ein paar Erklärungen ergatterte ich noch eine veraltete englische Broschüre mit 6 Kunstwerken. Ach ja eine überarbeitet Version ist in Druck. An der Kasse im Stadtmuseum gab es dann auf Nachfragen noch ein paar  freundliche Informationen über weitere Standorte. Das ganze Prozedere hatte etwas von einer Schnitzeljagt. Leider traf mich das völlig unvorbereitet, aber das schöne daran ist, trotz lückenhafter Informationen fließt man in fast in alle Kunstwerke hinein.

Bevor ich die nächsten Tage näher auf die ersten acht Kunstwerke eingehe, gibt es erst einmal ein paar Hintergrundinformationen:

Über einen Zeitraum von zehn Jahren wurde im Rahmen des „Kunstprojektes Salzburg“ jährlich ein wegweisender Künstler eingeladen, eigens für die Stadt Salzburg ein Werk zu schaffen. Dahinter steckt die Salzburg Foundation, eine private Initiative gegründet 2001. Ihr ist es gelungen, namenhafte internationale Künstler, für  das Kunst im öffentlichen Raum Projekt zu gewinnen. Die Salzburg Foundation möchte in der Akzente zeitgenössischer bildender Kunst auf höchstem Niveau setzen und ihr neue künstlerische Impulse verleihen

Ein hochkarätiger Skulpturenparcours führt zu den schönsten Plätzen Salzburgs, aber auch zu Orten, die eher versteckt sind.

So entstand im Laufe der letzten zehn Jahre ein hochkarätiger Skulpturenparcours, der „Walk of Modern Art“. Er führt zu den schönsten Plätzen Salzburgs, aber auch zu Orten, die eher versteckt sind oder an denen man eine Begegnung mit Kunst nicht gerade erwartet. Die Werke in der Salzburger Innenstadt sind für alle Kunstinteressierten, Einwohner und Touristen frei zugänglich.

Heute umfasst der Salzburger „Walk of Modern Art“ zwölf Werke aus zehn Jahren von Anselm Kiefer (2002), Mario Merz (2003), Marina Abramovic (2004), Markus Lüpertz (2005), James Turrell (2006), Stephan Balkenhol (2007), Anthony Cragg (2008), Christian Boltanski (2009), Jaume Plensa (2010) sowie Brigitte Kowanz, Manfred Wakolbinger und Erwin Wurm (2011).

Und immer im immer am 1. Samstag im Monat beginnt eine Führung um 14:00 Uhr im Kiefer-Pavillon – Furtwänglerpark. Naja, dann weiß ich ja was ich an einem der nächsten ersten Samstag dieses Jahr unternehme:)

 

Teil I: Christian Boltanski Vanitas

 

13 Kommentare zu “Auf den Spuren des Walk of Modern Art in Salzburg

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  9. Sehr geehrtes Team „Unterwegs in Sachen Kunst“

    mit großer Freude und Aufmerksamtkeit verfolgen wir Ihre Berichterstattung und freuen uns sehr darüber! Um auch anderen Besuchern den „Walk of Modern Art“ unkompliziert zugänglich machen zu können, wäre es sehr nett, wenn Sie uns wissen lassen könnten, an welcher Informationsstelle der Stadt der Kommentar „Das sagt mir garnichts“ entstanden ist, damit wir entsprechendes Informationsmaterial dort hin schicken und zukünftig versorgen können. Gerne schicken wir Ihnen auch noch weitere Informationen, wenn Sie uns Ihre Anschrift oder Emailadresse übermitteln.

    Mit freundlichen Grüßen
    R. Freund
    Projektmanagement
    Salzburg Foundation

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